Shiatsu bei Trauma, Gewalt, Missbrauch und PTBS
Nach traumatischen Ereignissen, Grenzverletzungen, Kontrollverlust oder bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) kann das Nervensystem weiterhin auf eine vergangene Bedrohung reagieren, obwohl diese längst vorbei ist. Das kann sich z. B. in einem schwierigen Umgang mit Grenzen, einem für die Situation unangemessenen Bedürfnis nach Kontrolle, wenig Zugang zu Emotionen oder sehr starken, überwältigenden Emotionen und innerer Anspannung und Unruhe zeigen. Im Shiatsu bei Trauma kannst du erfahren und lernen, wie du dein Nervensystem regulieren kannst, um dich sicher, ruhig und präsent zu fühlen.
Ich arbeite traumasensibel und lege besonderen Wert auf Sicherheit, Selbstbestimmung und einen achtsamen Umgang mit persönlichen Grenzen. Deine individuellen Bedürfnisse und dein eigenes Tempo stehen dabei im Mittelpunkt.
Was kann Shiatsu und was kann es nicht?
In den Shiatsu-Behandlungen unterstützen wir Fähigkeiten, die sich durch das Trauma möglicherweise nicht ausreichend entwickeln konnten. Wir arbeiten die Ereignisse der Vergangenheit jedoch nicht psychologisch auf. Durch die Kombination von Shiatsu mit Elementen aus der Traumatherapie Somatic Experiencing (SE) nach Dr. Peter Levine kannst du bewusst korrigierende Erfahrungen machen. Du lernst…
- den Kontakt zu dir und deiner Umwelt zu spüren,
- dich mit dir selbst und anderen wohl und sicher zu fühlen,
- Berührung und Nähe zuzulassen,
- Grenzen zu spüren, zu kommunizieren und zu halten,
- Kontrolle zu haben und loszulassen und
- mit deiner Aufmerksamkeit in der Gegenwart zu bleiben.
So können ein gesunder Umgang mit Grenzen und emotionale Stabilität nachreifen, ohne dass eine Aufarbeitung der Vergangenheit im Vordergrund steht.
Du möchtest Shiatsu ausprobieren? Wenn du Fragen hast oder herausfinden möchtest, ob Shiatsu dich auf deinem Weg unterstützen kann, vereinbare gerne einen Termin.

